Spielberichte

 
Final Score 16

TuS gewinnt das Spitzenspiel!

TuS Breckerfeld - TSV Hagen 71:66 (31:43)


Nachdem der TuS Breckerfeld das Hinspiel in Hagen denkbar unglücklich verlor, sehnten die Hansestädter der Revanche in der hauseigenen Festung herbei. Vor dem Spitzenspiel lagen die Breckerfelder den zweitplatzierten Hagenern auf Platz drei mit nur einer Niederlage mehr auf Konto direkt im Nacken. Auf Seiten des TuS fehlte lediglich der längerfristig außer Gefecht gesetzte Kapitän Maximilian Dittmann, sodass Coach Hedtkamp mit einer breiten Bank die Rotation planen konnte. Auch die Gäste kamen mit einer gut besetzten und breiten Bank in die Hansestadt. Demnach sollte einem spannenden Topspiel nichts im Wege stehen.


Der Start in die Partie lief allerdings alles andere als nach Plan. Während die Gäste routiniert das bekannte Spiel mit vielen Drives und Dreiern abspulten, wirkten die Gastgeber verschlafen und nicht bereit für die anstehende Aufgabe. Auch wenn man das Spiel anfangs noch ausgeglichen gestalten konnte, so fand man nicht in die eigenen Systeme und Routinen. In der Verteidigung wurden zu viele freie Würfe abgegeben und schlecht gerebounded und in der Offensive wurden zu viele Chancen liegen gelassen. Trotz der durchwachsenen Leistung stand es nach dem ersten Durchgang „nur“ 16:20. Im zweiten Viertel sollte es dann jedoch nicht besser werden. Der TSV startete wach und überrollte den TuS mit einem 13:0-Lauf. Davon beeindruckt fand die Erste keine Antwort und verstrickte sich zunehmend in Einzelaktionen. Die Stimmung der Breckerfelder war auf dem Nullpunkt. Kurz vor der Halbzeit lag der TuS sogar mit 18 Punkten zurück (9. Minute, 25:43). Durch ein letztes Aufbäumen vor der Halbzeit und einem 6:0-Lauf in der letzten Minute gelang den Hansestädtern noch eine wichtige Verkürzung des Rückstandes. Mit 31:43 gingen beide Teams in die Halbzeit.


In der Halbzeitansprache ging es dieses Mal nicht um taktische Themen. Vielmehr besann sich die Mannschaft auf die eigenen Stärken, im Team für- und miteinander zu spielen und zur gewohnten Intensität zurückzufinden. In einer emotionalen Ansprache wurde das Feuer der Ersten neu entfacht. Dies sollte sich in einer komplett anderen Halbzeit von Anfang an widerspiegeln. Die Breckerfelder waren heiß und überrannten die überraschten Hagener mit einem 14:0-Lauf zur 48:45 Führung. Nun war auch die Stimmung auf den Rängen zurück und die Zuschauer bekamen das Spiel zu sehen, was der Tabellenstand im Vorfeld versprochen hatte. Nach dem Lauf fingen sich die Gäste und übernahmen wieder die Führung. Jedoch war die Körpersprache und das Zusammenspiel bei den Hausherren nun ein anderes als in der ersten Halbzeit. Es wurde um jeden Ball gekämpft und sich gegenseitig motiviert. Den Rückstand nach Ende des dritten Viertels (52:60) holte die Erste durch einen starken Beginn des letzten Abschnitts wieder auf und kam nach vier Minuten auf einen Punkt heran. Nun entwickelte sich ein spannender Krimi, in dem sich kein Team mehr nennenswert absetzen konnte und es bahnte sich eine nervenaufreibende Crunchtime an.


In den letzten zwei Minuten zeigte der TuS die stärkeren Nerven und verwertete mit insgesamt acht Punkten alle Chancen aus dem Feld und von der Freiwurflinie, wobei die Hagener vier von fünf Freiwürfen liegen ließen. Somit gewannen die Breckerfelder das Spitzenspiel nach einem starken Comeback in einem am Ende knappen und intensiven Spiel und sicherten sich dazu noch den direkten Vergleich zum Hinspiel.


„Ich kann heute mit dem Auftreten meiner Jungs in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden sein. Jedoch zeichnet es uns als Mannschaft aus, dass selbst wenn es mal richtig schlecht läuft und die Stimmung mies ist, wir uns als Team wieder zusammenraufen und den Schalter gemeinsam umlegen können. Genau das haben wir heute getan und sind am Ende gegen einen starken Gegner als Sieger vom Platz gegangen.“, fasst Trainer Tobias Hedtkamp nach dem Spiel glücklich zusammen.


Für den TuS spielten: Fuhrmann (12), Reuter (1), Köppen (2), L. Kühnelt (12), Beutgen (7), Bleck (9), Stern (19), T. Gensler (7), S. Gensler (2), Schneider


Final Score 14

Siebter Sieg in Serie: TuS schlägt auch Haspe

TuS Breckerfeld - SV Haspe 70 II 95:68 (44:35)


Schon vor Beginn zeichnete sich ein Spiel mit ungünstigen Vorzeichen ab. So konnten beide Teams lediglich sieben Spieler aufbieten. Beim TuS half dankenswerterweise Jan Backhaus von der zweiten Mannschaft aus, um gerade auf der Center-Position zu helfen. 


Breckerfeld starte aggressiv und weitaus präsenter in die Partie als die Gäste, sodass einige Ballgewinne erzwungen und daraus resultierend einfache Fast Break Punkte erzielt werden konnten. So stand es am Ende des ersten Viertels bereits 31:13 für die Hausherren. Im zweiten Viertel kam Haspe nun offensiv besser in die Partie und traf konsequent von außen. Einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung ließen den Vorsprung zur Pause auf nur noch neun Punkte schmelzen (44:35).


In der zweiten Halbzeit verteidigten die Hansestädter wieder besser und konnten durch die beiden Guards Felix Fuhrmann und Kevin Stern, die am Ende zusammen auf 56 Punkte kamen, immer wieder offensive Akzente setzen. Einmal mehr war dieses Duo nicht zu halten. Im letzten Viertel fanden beide Teams immer wieder Lücken und kamen somit immer wieder zu einfachen Abschlüssen, jedoch ging auch dieses Viertel mit 27:20 an den TuS.

 
Lediglich die „100“ konnte nicht mehr vollgemacht werden. Ansonsten war auch Coach Tobias Hedtkamp zufrieden mit der Leistung und vor allen Dingen mit dem Ergebnis: „Wir hatten diese Woche viele Ausfälle zu kompensieren und konnten maximal zu Fünft trainieren. Wenn man die Voraussetzungen für dieses Spiel einbezieht, kann man sich über den Sieg - vor allem in der Höhe - freuen. Wir haben, das zweite viertel mal ausgenommen, sehr gut verteidigt und eine sehr effiziente Offense gespielt. Schön, dass wir zu Hause auch weiterhin ungeschlagen bleiben.“ 


Für den TuS spielten: Fuhrmann (26 Pkt.), Reuter (10), L. Kühnelt (9), Köppen (6), Beutgen (8), Stern (30), S. Gensler (4), Backhaus (2)

Final Score 13

TuS fährt sechsten Sieg in Serie ein

AstroStars Bochum II – TuS Breckerfeld 57:85 (29:43)

 

Sechster Sieg in Serie für den TuS. Bei der Zweitvertretung der Bochumer AstroStars gewann das Team von Coach Tobias Hedtkamp auch in der Höhe verdient mit 85:57. Der TuS reiste am Donnerstagabend einmal mehr ersatzgeschwächt an: Neben den Dauerverletzten musste man erneut auf Jonas Schneider, Captain Max Dittmann und auch auf Center Sascha Beutgen verzichten. 

 

Die Bochumer AstroStars, Schlusslicht der Oberliga, zeigten sich zu Beginn des Spiels in keiner Weise beeindruckt. Immer wieder fanden die Gegner offene Würfe und konnten gute Nadelstiche setzen. Der TuS fand nur sehr schleppend ins Spiel. So war es auch kein Wunder, dass die Gastgeber das erste Viertel für sich entscheiden konnten (17:14). Was folgte, war jedoch ein klares offensives Statement des TuS. Immer wieder zog man – einmal mehr angeführt von Kevin Stern - in hohem Tempo in die Bochumer Zone und konnte das zweite Viertel so auch sehr deutlich mit 29:12 für sich entscheiden. 

 

Von dieser Wucht konnten sich die AstroStars nicht mehr erholen. Sowohl das dritte Viertel (17:11) als auch das vierte Viertel (25:17) gingen an den TuS, sodass am Donnerstagabend ein deutlicher und auch in der Höhe verdienter Sieg zu Buche stand. Coach Tobias Hedtkamp zeigte sich zufrieden: „Wir haben heute als Mannschaft eine sehr geschlossene Leistung gezeigt, was sich auch auf dem Scoreboard zeigt. Ich bin zufrieden, dass wir gerade auch auf der Center-Position unsere Ausfälle kompensieren konnten. Jetzt können wir nach vorne schauen, um unsere Siegesserie aufrecht zu erhalten.“


Für den TuS spielten: Fuhrmann (19 Pkt. – 3 Dreier), Reuter (2), Köppen (17 – 5), L. Kühnelt (12), Bleck (5), Stern (18), T. Gensler (12), S. Gensler

Final Score 12

35 Stern-Punkte: TuS bleibt zu Hause ungeschlagen

TuS Breckerfeld – TVE Dortmund Barop 86:72 (35:33)


Der TuS bleibt zu Hause eine Macht! Auch die Gäste aus Dortmund-Barop mussten sich den Hansestädtern geschlagen geben. Dabei trat das Team von Coach Hedtkamp einmal mehr nicht in Bestbesetzung an. Neben den Langzeitverletzten musste der TuS einmal mehr auf Captain Max Dittmann sowie auch auf Jonas Schneider verzichten.


Das Spiel gegen das Dortmunder Team von Coach Dennis Köhler stand ganz im Zeichen der Revanche, konnte Barop das Hinspiel am Ende deutlich und völlig verdient für sich entscheiden. Mit dem starken Sieg gegen Freudenberg aus der Vorwoche im Rücken nahm sich der TuS also viel vor. Und doch war der Start alles andere als einfach. Die Baroper Gäste trafen im ersten Viertel direkt drei Dreipunktewürfe und konnten nach sieben Minuten bereits auf 19:10 davonziehen. Auf Breckerfelder Seite fand man nur schwer ins Spiel, insbesondere von der Dreierlinie fand kein einziger Wurf sein Ziel. Trotz eigener Schwächen im Offensivspiel ließ man Barop jedoch zu keinem Zeitpunkt weiter davonziehen – im Gegenteil: Schnelle Drives zum Korb bereiteten den Gästen immer wieder Probleme, sodass der TuS am Ende des ersten Viertels auf 19:21 herankommen konnte.


Auch das zweite Viertel zeigte ein ähnliches Bild. Der TuS tat sich im Rebounding und offensiv von der Dreipunktelinie äußerst schwer. Dortmund Barop konnte sich in diesem Durchgang einen Vorsprung von elf Punkten (33:22 aus Dortmunder Sicht) erarbeiten. Nach 19 gespielten Minuten fand dann ein Dreipunktewurf von Kevin Stern endlich sein Ziel. Es sollte der Startschuss für die Offensivpower des TuS werden. So war es auch Stern, der per Buzzer Beater den TuS erstmals in Führung brachte. Mit 35:33 ging es in die Halbzeit. 


Für den zweiten Durchgang erinnerte Coach Hedtkamp sein Team daran, die eigenen offensiven Stärken zu nutzen: schnelle Drives zum Korb forcieren und weiter daran glauben, dass die offenen Dreipunktewürfe ihr Ziel finden werden. Exakt so sollte es kommen! Ein offensives Highlight nach dem anderen folge. Ab Minute 22 schlug die Stunde von Routinier Florian Reuter. Insgesamt fünf seiner sieben Dreier trafen ihr Ziel, sehr zur Freude der zahlreichen Fans, die mit jedem weiteren erfolgreichen Dreier lauter wurden. Reuter war es, der immer wieder den richtigen Moment fand, um mit einem erfolgreichen Distanzwurf die Dortmunder Hoffnungen auf eine spannende Crunch Time zunichtezumachen. Ein offensiv starkes drittes Viertel entschied der TuS am Ende mit 28:20 für sich. 


Im Schlussviertel übernahm dann Kevin Stern vollständig das Kommando. Der Breckerfelder Guard war bereits in der Vorwoche in Freudenberg nicht zu halten gewesen und konnte dort insgesamt 28 Punkte erzielen. Im Heimspiel gegen Barop sollte er noch einen draufsetzen. Stern war in dieser Form mit seinen typischen Drives und Korblegern auch von den Dortmunder Gegenspielern nicht zu verteidigen. So gelangen ihm am Ende ganze 35 Punkte, davon zwölf im Schlussviertel. Die Gäste hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen, sodass der TuS am Ende verdient und deutlich mit 86:72 gewinnen konnte und damit in dieser Saison zu Hause weiter ungeschlagen bleibt.


„Eigentlich können wir heute mit unseren Wurfquoten und dem Rebounding nicht wirklich zufrieden sein. Dass wir es dennoch schaffen, solch ein Spiel gegen einen starken Gegner deutlich für uns zu entscheiden, zeigt mir, wie sehr wir als Team in dieser Saison gereift sind. Zu Hause sind wir dank unserer Fans sowieso eine Macht. Es freut mich, dass wir dies einmal mehr unter Beweis stellen konnten“, so Coach Tobias Hedtkamp. Für den TuS geht es bereits unter der Woche weiter, diesmal auswärts bei der Zweitvertretung der Bochumer AstroStars.


Für den TuS spielten: Fuhrmann (18 Punkte), Reuter (17 - 5 Dreier), L. Kühnelt (3), Köppen (3 - 1) Beutgen, Bleck (2), Stern (35 - 1), T. Gensler (8), S. Gensler

Final Score 11

TuS holt wichtigen Auswärtssieg gegen direkten Verfolger

TV Freudenberg - TuS Breckerfeld 75:85 (36:37)


Die Basketballer des TuS Breckerfeld starteten vergangenen Sonntag mit einer schwierigen Aufgabe in das neue Jahr. Die alljährliche Begegnung in Freudenberg zählt aufgrund der Qualität des Gegners und der leidenschaftlichen Unterstützung der vielen Heimfans sicherlich zu den
schwierigsten Auswärtsspielen der Saison. Im letzten Jahr konnte der TuS das Spiel dank der vielen mitgereisten eigenen Fans knapp für sich entscheiden. In dieser Saison sollte der nächste Sieg eingefahren werden. Dabei musste der TuS nicht nur auf die eigenen "Supporter", sondern auch auf die Center Maximilian Dittmann und Simon Gensler verzichten.

Angepeitscht von über 200 Fans starteten die Freudenberger wie die Feuerwehr und trafen zum Start vier Dreier. Die Hansestädter hatten sich viel vorgenommen, begannen aber sehr unsicher. In der Defense wurde nicht schnell genug rotiert und die gegnerischen Schützen frei stehen gelassen und im Angriff fand man zunächst keine guten Lösungen gegen die aggressive Verteidigung des Gegners. So lagen die Hansestädter nach sechs Minuten mit 3:14 zurück. Zum Ende des ersten Viertels fanden die Breckerfelder dann besser ins Spiel. Freudenberg behielt jedoch die Oberhand und führte nach dem ersten Durchgang mit 22:15. Zum Start des zweiten Viertels zeigte sich ein ähnliches Bild. Breckerfeld versuchte sich zurück in die Partie zu kämpfen, wobei es nicht gelang, auf mehr als zehn Punkte heranzukommen. Zu der Mitte des zweiten Viertels zündete Aufbauspieler Fiffi Fuhrmann dann den Turbo und traf gleich vier Dreier in Folge. TuS-Veteran Fabian Köppen nagelte noch einen Dreier hinterher und vollendete einen 17:3-Lauf. Mit diesem Lauf drehte der TuS das Spiel und führte erstmalig. Zur Halbzeit ging es mit dem Stand von 36:37 in die Kabine.

Durch den Wachrüttler zum Ende der ersten Halbzeit war der TuS nun hellwach und es gestaltete sich im dritten Viertel ein komplett ausgeglichenes und intensives Spiel mit mehreren Führungswechseln. Auf Seiten des TuS verdiente sich Sascha Beutgen auf der dezimierten Centerposition ein Sonderlob von Trainer Hedtkamp und traf viele wichtige Würfe bei makelloser Trefferquote. Zum Ende des dritten Viertels fand ein weiterer Dreier von Fabian Köppen mit der Schlusssirene sein Ziel und somit erkämpfte sich der TuS mit einem 7:0-Lauf eine 3-Punkteführung. Im letzten Durchgang ging es genau da weiter, wo beide Mannschaften vorher aufgehört hatten. Beide Teams kämpften und es bahnte sich ein Krimi an, in dem sich vorerst keine Mannschaft nennenswert absetzten konnte. Drei Minuten vor Schluss traf Kevin Stern einen wichtigen Dreier zur vorentscheidenden 5-Punkteführung. Der TuS bewahrte in der Crunchtime die nötige Ruhe und zog unermüdlich zum Korb. Dabei zeigten Fiffi Fuhrmann und Kevin Stern in der letzten Minute starke Nerven und trafen sieben von acht Freiwürfen. Beide Guards waren an diesem Tag von Freudenberg nicht zu stoppen und erzielten zusammen 53 Punkte, darunter 24 von 27 Freiwürfen. Am Ende holt die Erste einen verdienten und wichtigen Auswärtssieg gegen den direkten Tabellenverfolger. 

Nach dem Spiel fasste Trainer Tobias Hedtkamp zusammen: "Freudenberg hat heute stark gespielt und uns alles abverlangt. Aber wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir ein richtiges Team sind, das zurückkommen kann und auch solche schwierigen Spiele in einer ohrenbetäubend lauten Halle mit Fans gegen uns überstehen kann. Wir sind vor allem in der Crunchtime viel sicherer geworden und spielen auch in engen Partien unser Spiel bis zum Schluss runter. Auch wenn Kevin und Fiffi heute nicht zu stoppen waren, haben wir eine geschlossene und gute Teamleistung gezeigt und ich bin stolz auf die Jungs. Jetzt gilt es zweimal gut zu trainieren, da nächste Woche mit Barop die nächste schwierige Aufgabe auf uns wartet."

Für den TuS spielten: Fuhrmann (25 Punkte - 4 Dreier), Reuter (1), L. Kühnelt (4), Köppen (12 - 4), Beutgen (10 -1), Bleck (2), Stern (28 - 1), T. Gensler (3), Schneider

Final Score 10

TuS bleibt zu Hause ungeschlagen

TuS Breckerfeld - TuS Hamm II  64:47 (26:21)

 

Weihnachtsmarkt in Breckerfeld bedeutet für den TuS traditionell auch, DAS Highlight der Saison zu veranstalten. Das Heimspiel wird traditionell von den Fans geliebt und Gegnern gefürchtet. Auch in diesem Jahr hatte sich der TuS viele Dinge überlegt: Hallensprecher und DJ, Dance Team für die Halbzeitpause sowie die Vorstellung von Inbusschlüssel „Sechsi“, dem neuen Maskottchen des TuS. Den zahlreich erschienenen Zuschauern wurde Einiges geboten. Entsprechend laut und euphorisch war auch die Stimmung auf den Rängen. 

 

Sportlich sollte es jedoch in diesem Jahr sehr zäh werden. Der TuS musste dabei auf Gerrit Kühnelt, Patrick Hörath, Kilian Neuhaus, Florian Reuter und auch Captain Max Dittmann verzichten. Beide Teams, Breckerfeld und Hamm, hatten große Probleme, offensiven Rhythmus zu finden. Immer wieder wurden einfache Pässe ins Leere gespielt, einfache Korbleger verlegt – und das auf beiden Seiten. Wenig überraschend stand es am Ende des ersten Viertels lediglich 13:8 für den TuS. 

 

Dies sollte die Stimmung auf der Tribüne zwar nicht trüben, dennoch machten beide Teams im zweiten Viertel genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Erneut kam keinerlei offensiver Rhythmus zustande. Erneut tat sich der TuS unglaublich schwer gegen die körperlich starke Zonenverteidigung der Gäste. Erst Routinier Fabian Köppen zeigte Ende des zweiten Viertels mit drei erfolgreichen Dreiern in Serie so etwas wie offensive Gefahr. Mit 26:21 ging es für beide Teams in die Halbzeit.

 

Es mag sich eintönig lesen, doch genau so ging es sportlich auch im dritten Viertel weiter. So waren es diesmal sogar die Gäste aus Hamm, die dieses Viertel mit 17:16 für sich entscheiden konnten. Nachdem auch Point Guard Felix Fuhrmann drei Dreier in Serie erzielte, schien der TuS bereits auf der Siegerstraße, dennoch ließ man den Gegner immer wieder unnötig nah herankommen. 

 

Erst im vierten Viertel kamen die Gastgeber zu ihrer gewohnten Offensivpower. Mit 22:9 konnte man diesen Durchgang sehr zur Freude der zahlreichen Fans für sich entscheiden. So stand am Ende ein 64:47 Erfolg auf der Anzeigentafel. Damit bleibt der TuS in dieser Hinserie zu Hause ungeschlagen. Dennoch sieht Coach Tobias Hedtkamp weiter Handlungsbedarf: „Wir müssen weiter daran arbeiten, dass wir Konstanz in unsere Offensive bekommen. Auch heute hat man im vierten Viertel wieder gesehen, dass wir in dieser Liga jeden Gegner dominieren können, wenn wir nur mal unseren Rhythmus finden. Das wird unser großes To-Do für die kommenden Wochen. Trotzdem freut es mich natürlich sehr, dass wir zu Hause eine Macht in dieser Liga sind.“ Der TuS beendet das Kalenderjahr 2023 damit auf Tabellenplatz 3. 

 

Für den TuS spielten: Fuhrmann (14 Pkt., 4 Dreier), Köppen (12, 4), L. Kühnelt (8), Beutgen (6), Bleck, Stern (15), T. Gensler (7), S. Gensler, Schneider (2)

Final Score 9

Wichtiger Auswärtssieg in Langendreer

BC Langendreer - TuS Breckerfeld 65:67 (28:24)

Schon vor Beginn zeichnete sich ein durchaus schwieriges Spiel mit ungünstigen Vorzeichen ab. Ohne Coach Tobias Hedtkamp und 5 weitere krankheitsbedingte Ausfälle, dafür aber mit kalter Halle und rutschigem Hallenboden begann das erste Viertel auf beiden Seiten mehr als holprig, viele Würfe verfehlten ihr Ziel. Auch im zweiten Viertel ging wenig in der Offensive. Lediglich die gute Reboundarbeit der Breckerfelder gilt es hier hervorzuheben. „Mit der 1. Halbzeit können und dürfen wir insgesamt nicht zufrieden sein. Zwar waren die Rahmenbedingungen alles andere als gut, aber trotzdem müssen wir es schaffen, vor allem in der Offense konzentrierter zu agieren. 24 Punkte in einer Halbzeit sind einfach zu wenig“, resümiert Spielertrainer Fabian Köppen, der Coach Tobias Hedtkamp vertrat. 

Trotz einer unterirdischen Dreierquote (Gesamt im Spiel: 1/15) konnten die Hansestädter in der zweiten Halbzeit offensiv dann viel besser ins Spiel finden und sich auch entscheidend absetzen. So ging das 3. Viertel mit 26:13 an die Gäste. Fünf Minuten vor Ende führte man noch mit komfortablen zwölf Punkten, doch durch Nachlässigkeiten in der Defense und Unkonzentriertheit in der Offense wurde es zum Ende noch einmal unnötig spannend und der Vorsprung schmolz nach und nach. Die Gastgeber aus Bochum hatten mit der letzten Aktion nochmal die Chance auszugleichen, um sich in die Verlängerung zu retten. Jedoch fiel der Treffer nicht, die Breckerfelder sicherten sich dann den Rebound und somit auch den wichtigen Auswärtssieg, der bis zum nächsten Wochenende den 5. Tabellenplatz für unsere Erste bedeutet. 

Am kommenden Samstag geht es dann beim legendären Weihnachtsmarkt-Spiel gegen die HammStars 2. Sprungball ist 18:30 Uhr in der Spiel- und Sporthalle. Die Zuschauer dürfen sich auf ein tolles letztes Heimspiel in 2023 sowie auf ein ereignisreiches Rahmenprogramm freuen. 

Für den TuS spielten: Fuhrmann (10 Pkt.), L. Kühnelt (6), Köppen (3), Beutgen (3), Bleck (2), Stern (15), Dittmann (23), T. Gensler (5)

Final Score 8

TuS besiegt den ungeschlagenen Tabellenführer

TuS Breckerfeld - TV Gerthe 77:73


Nachdem der anfänglich gute Saisonstart der ersten Mannschaft des TuS mit zwei Niederlagen aus den letzten drei Spielen einen Dämpfer erlitt, wartete am achten Spieltag die bislang größte Prüfung auf die Hansestädter. Die Gäste aus Gerthe, die sich für die neue Saison mit zahlreichen hochkarätigen Neuzugängen verstärkt hatten, verfügen über einen tiefen Kader mit vielen Spielern, die sich bereits in der 1. und 2. Regionalliga bewiesen haben und gelten daher als Aufstiegskandidat. Die Bochumer wurden dieser Rolle bislang auch gerecht, haben alle ihre sieben Saisonspiele gewonnen und stehen einsam an der Spitze der Tabelle. Trotz des Respekts vor dem Gegner, sagte Trainer Tobias Hedtkamp vor dem Spiel selbstbewusst: "Wir wissen, was auf uns zukommt und haben nichts zu verlieren. Wenn wir an die Leistungen der ersten Spiele und der letzten Saison anknüpfen, ist vor unseren Fans alles möglich. Wir wissen um unsere Heimstärke und freuen uns auf genau solche Spiele gegen gute Gegner. Besonders nach den letzten bitteren Niederlagen haben wir einiges gut zu machen.". Erfreulicherweise konnten der Kapitän Maximilian Dittmann und Flügelspieler Kilian Neuhaus nach krankheitsbedingter Pause wieder ins Spielgeschehen eingreifen und erweiterten den Kader der Breckerfelder auf elf Spieler. Somit war Coach Hedtkamp, anders als in den letzten Spielen, nicht mehr mit Personalproblemen geplagt. 


Die Breckerfelder Sporthalle war an diesem Abend mal wieder prallgefüllt, sodass für den angemessenen Rahmen gesorgt war. Darunter gesellten sich auch zahlreiche Gästefans, die den Weg in die Hansestadt gefunden hatten und ihre Mannschaft unterstützen. Davon umso mehr angetrieben, drehten die hauseigenen Supporter des TuS richtig auf und heizten der Halle ordentlich ein. Die Erste starte so wie sie es sich vorgenommen hatte. Mit intensiver Verteidigung und viel Dampf zum Korb führten die Hausherren schnell mit 6:2. Angeführt von dem US-Amerikaner Karson Hayes fand Gerthe dann auch schnell in die Partie und so gestaltete sich ein ausgeglichenes erstes Viertel, an dessen Ende die Breckerfelder mit 22:19 die Nase leicht vorn hatten. Im zweiten Viertel konnte der TUS den defensiven Druck nochmal erhöhen und erschwerte den Gästen das Punkten. Offensiv wurde der Ball laufen gelassen und somit gute Abschlüsse kreiert. Angepeitscht von den heimischen Fans, setzte sich die Erste Punkt für Punkt weiter ab und baute die Führung zur Halbzeit auf 41:34 aus. 


Nach der Halbzeit kam Gerthe hellwach und der TuS unverständlicherweise verschlafen aus der Kabine. Die Gäste hatten sich defensiv nun deutlich besser auf das Hansestädter Spiel eingestellt. Der TuS ließ in der Defensive die aus der ersten Halbzeit gewohnte Intensität vermissen und stellte sich Offensiv sehr ungeschickt an. Als Resultat gewann Gerthe das Viertel mit 7:19 und drehte das Spiel. Doch der TuS gab noch lange nicht auf. Zum Anfang

des vierten Viertels lieferten sich beide Teams wieder einen offenen Schlagabtausch, wobei die Hansestädter endlich die nötige Intensität zurückfanden. Fünf Minuten vor Ende hatten sich die Hausherren nach einer zwischenzeitigen 9-Punkteführung der Gäste auf vier Punkte angekämpft. Die Stimmung in der Halle war mittlerweile auf dem Höhepunkt und das Spiel wurde rauer. Diverse unsportliche Fouls auf beiden Seiten sprachen für die hohe Intensität. Den Erfolg vor Augen und mit den eigenen Fans im Rücken warfen die Breckerfelder alles zum Korb, wurden mit den entsprechenden Fouls und Freiwürfen belohnt und erkämpften sich mit einem 16:0-Lauf die Führung zurück (39. Min, 75:66). Trotz des hohen Rückstands gaben sich die Bochumer jedoch noch nicht geschlagen, antworteten in kürzester Zeit mit einem 7:0-Lauf und kamen noch einmal gefährlich nah auf drei Punkte ran. Am Ende brachte der TUS den Sieg sicher über die Zielgerade und feierte den Erfolg ausgelassen mit den eigenen Fans. 


Nach dem Spiel fasste Trainer Tobias Hedtkamp glücklich zusammen: "Wir haben heute dank einer starken Teamleistung verdient gewonnen und wieder einmal gezeigt, dass wir zuhause jeden schlagen können. Breckerfeld ist und bleibt eine Festung und wir werden alles dafür tun, dass dies so bleibt. Nach den letzten Niederlagen, die aus unserer Sicht vermeidbar gewesen wären, ist der Sieg heute Balsam für die Seele. Ein großes Dankeschön an die vielen Zuschauer und auch an die Bochumer Fans, die allesamt unsere Halle heute in einen Hexenkessel verwandelt haben. So macht Basketball und vor allem Gewinnen besonders viel Spaß.".


Für den TuS spielten: Fuhrmann (10), Reuter, L. Kühnelt (11), Köppen (8), Beutgen (8), Bleck (6), Stern (12), Dittmann (16), T. Gensler (6), S. Gensler, Neuhaus

Final Score 7

Erneut knappe Niederlage im Auswärtsspiel gegen Werne

LippeBaskets Werne 2 - TuS Breckerfeld 84:78

In einem engen Spiel zwischen dem TuS Breckerfeld und den LippeBaskets Werne 2 fielen verletzungs- oder krankheitsbedingt mit M. Dittmann, G. Kühnelt, K. Neuhaus und P. Hörath gleich vier Spieler aus. Auch Coach Tobias Hedtkamp musste passen. 

Die Hansestädter hatten sich vor dem Spiel viel vorgenommen, um nicht wie im letzten Jahr einem Rückstand hinterher zu laufen. Doch leider fand man in der Offensive nicht in den Rhythmus und ließ in der Verteidigung zu viele freie Würfe der guten Werfer von Werne zu. So stand es nach vier Minuten bereits 10:2 für die Gastgeber. 

Die Offensive des TuS fand in der Folge immer wieder Wege zum Korb und gute Abschlüsse, angeführt von den beiden starken Guards Felix Fuhrmann und Kevin Stern sowie Center Simon Gensler. So konnte der 10 Punkte-Vorsprung von Werne nach und nach aufgeholt werden und es zeichnete sich ein spannendes Spiel bis zum Schluss ab. Im letzten Viertel hatte der TuS immer wieder die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch es fehlte das letzte Quäntchen Glück, um die Partie doch noch zu drehen und die 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen. 

Für die kommenden Spiele muss der Fokus darauf liegen, konzentrierter in die Partie zu starten und noch fokussierter auf die Stärken des Gegners zu reagieren. 

Für den TuS spielten: Fuhrmann (23 Pkt.), Reuter (3), L. Kühnelt (5), Köppen (4), Beutgen, Bleck (3), Stern (21), T. Gensler (8), S. Gensler (11), Schneider

Final Score 6

TuS bleibt zu Hause ungeschlagen

TuS Breckerfeld – RE Baskets Schwelm 74:53


Nach der sehr knappen und maximal unglücklichen Niederlage in der Woche zuvor beim TSV Hagen stand am vergangenen Samstag das nächste Heimspiel für den TuS Breckerfeld an. So empfing man die bislang sieglosen RE Baskets Schwelm. Der TuS musste dabei neben den dauerverletzten Patrick Hörath und Gerrit Kühnelt auch auf Kilian Neuhaus, Kevin Stern und Captain Max Dittmann verzichten. Viel Scoring-Power also, die fehlte und ausgeglichen werden musste.


Es entwickelte sich ein Spiel, das nicht wirklich in den nächsten Gang kommen wollte. Beide Teams vergaben der Reihe nach freie Würfe und oder Korbleger. Kein konnte sich im ersten Durchgang entscheidend absetzen, sodass es nach zehn Minuten 16:16 stand. Der TuS nahm sich in der Viertelpause vor, das zweite Viertel mit mehr Konzentration und härterer Defense zu bestreiten. Zumindest Letzteres gelang: die Gäste aus Schwelm erzielten im zweiten Viertel lediglich sieben Punkte. Da es jedoch auch beim TuS immer wieder an Konzentration mangelte (Pässe wurden entweder nicht sauber gespielt oder nicht gefangen, freie Korbversuche vergeben), konnte man sich weder in Viertel 2 (der TuS ging mit einer 34:23 Führung in die Halbzeit) noch in Viertel 3 (Schwelm gewann dieses Viertel mit 17:15) entscheidend absetzen.


Erst im finalen Durchgang kam die Offensivkraft des TuS so richtig zum Vorschein. Die Offensive wurde immer wieder gut ausgespielt. Die Penetration zum Korb gelang deutlich besser als zuvor, hierbei taten sich Lennart Kühnelt als Passgeber und Center Sascha Beutgen als Scorer besonders hervor. Und auch bei zugestellter Zone fand der TuS die passenden Antworten: die Routiniers Fabian Köppen und Florian Reuter trafen Ihre Dreipunktewürfe. 25:13 entschieden die Gastgeber dieses finale Viertel für sich, sodass dabei am Ende ein verdienter und ungefährdeter 74:53 Heimsieg für den TuS Breckerfeld heraussprang. Man bleibt damit in dieser Saison zu Hause ungeschlagen.


Trainer Tobias Hedtkamp sieht noch weiter Luft nach oben: Zunächst einmal bin ich sehr froh, dass wir unsere Heimstärke einmal mehr unter Beweis stellen konnten – und trotz der Ausfälle am Ende auf 74 erzielte Punkte kommen. Dennoch wissen wir, dass wir noch viel besser spielen können, als wir es heute gezeigt haben. In den nächsten Spielen gegen Werne und Gerthe müssen wir voll da sein und unser volles Potenzial abrufen. Wir werden bereit sein!“


Für den TuS geht es kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel bei den LippeBaskets Werne 2 weiter. 


Für den TuS spielten: Fuhrmann (15 Pkt., / 2 Dreier), Reuter (5 / 1), L. Kühnelt (6), Köppen (18 / 4), Beutgen (13), Bleck (5), T. Gensler (9), S. Gensler, Schneider (3)

Final Score 5

TuS verliert Spitzenspiel knapp und äußerst unglücklich

TSV Hagen - TuS Breckerfeld 73:71

 

Im Spitzenspiel zwischen dem TuS Breckerfeld und dem TSV Hagen, bei dem beide Teams punktgleich in der Tabelle standen (Platz 2 gegen Platz 3), traten die Breckerfelder mit nur acht Spielern an. Krankheitsbedingt fielen Kapitän Max Dittmann, Fabian Köppen, Florian Reuter, Simon Gensler aus, auch die dauerverletzten Gerrit Kühnelt und Patrick Hörath konnten nicht mitwirken.


Das Spiel war von Anfang an geprägt von großer physischer Intensität auf beiden Seiten. Die Breckerfelder zeigten sich besonders in der Verteidigung stark und zwangen den TSV zu schweren Abschlüssen.Die Offensive des TuS fand gute Wege zum Korb, verlor jedoch im dritten Viertel nach der Pause ihre Konsequenz, wodurch der 10 Punkte Vorsprung vom TSV Hagen aufgeholt und ausgeglichen werden konnte. Trotz dieser Herausforderungen kämpften die Breckerfelder unermüdlich weiter. Leider musste ihr Spielmacher Felix Fuhrmann aufgrund sehr unglücklicher Schiedsrichterentscheidungen das Spiel verlassen. Trotzdem gelang es dem Team, das Spiel bis zur letzten Sekunde spannend zu halten, leider mit dem glücklicheren Ende für den TSV, ebenfalls aufgrund einer sehr unglücklichen Schiedsrichterentscheidung kurz vor Spielende.

 

Trainer Tobias Hedtkamp zeigte sich äußerst zufrieden mit der Leistung seines dezimierten Kaders und blickt optimistisch auf die kommenden Herausforderungen. Insgesamt verwandelte das Team 22 von 34 Freiwürfen, was bei so einem Spiel für Sieg oder Niederlage entscheidend ist. Obwohl das Spiel knapp verloren wurde, zeigte die Leistung des TuS Breckerfelds, dass sie auch in schwierigen Situationen kämpfen und weiterhin in der Spitzengruppe der Tabelle mithalten können.

 

Für den TuS spielten: Fuhrmann (9 Pkt.), L. Kühnelt (13), Beutgen (7), Bleck (6), Stern (19), T. Gensler (9), Schneider, Neuhaus (8)

Final Score 4

TuS gewinnt Derby und baut Siegesserie aus

TuS Breckerfeld - TG Voerde 68:54 

 

Im vierten Spiel der Saison konnte die 1. Mannschaft des TuS Breckerfeld gegen den Aufsteiger aus dem benachbarten Voerde einen über weite Strecken ungefährdeten Derbysieg einfahren. Trainer Tobias Hedtkamp durfte sich über einen gesunden zwölf Mann starken Kader erfreuen. 

 

Vor einer gewohnt vollen Halle lieferten sich beide Teams im ersten Viertel einen offensiven Schlagabtausch, bei dem die Erste von Neuzugang Felix Fuhrmann mit allein 13 eigenen Punkten angeführt wurde. Auf Seiten der Gäste drehte sich das Offensivspiel wie erwartet um den spielstarken Center Lukas Erdhütter, mit dem die Hansestädter auch für den Rest des Spiels defensiv stark gefordert werden sollten. Am Ende des ersten Durchgangs führten die Hausherren mit 22:17, wobei Trainer Hedtkamp mit der defensiven Leistung seiner Schützlinge nicht gänzlich zufrieden sein konnte. Im zweiten Viertel legten die Breckerfelder wie vom Coach gefordert gleich zwei Schüppen drauf und zeigten die sonst gewohnte Heimdominanz. Der TuS ließ nur sechs Punkte des Aufsteigers zu und somit ging es mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause (38:23). 

 

In der Pause nahmen sich die Breckerfelder vor, an die Leistung aus dem zweiten Viertel anzuknüpfen und weiter davonzuziehen. Dieses Vorhaben konnte jedoch nicht abgerufen werden. Die Hausherren verschliefen den Start in den dritten Abschnitt, traten mit einer für ein Derby unangemessen Intensität auf und kassierten einen 2:11-Lauf der Gäste. Zum Ende des Viertels war es Kevin Stern, der mit sechs Punkten in Folge die Offensive der Breckerfelder wiederbelebte und den Lauf der Gäste eindämmte. Trotz einer schlechten Leistung konnte der Abschnitt immerhin noch mit einem Punkt zu Gunsten der Breckerfelder entschieden werden. Im vierten Viertel plätscherte das Spiel dann vor sich hin. Der TuS verwaltete die Führung sicher und ließ die Voerder nicht mehr in Schlagdistanz kommen, verpasste aber auch die Chance, die Führung weiter auszubauen. Am Ende siegt die Erste in einem umkämpften Derby über weite Strecken souverän, lässt dabei jedoch die sich selbst als Ziel gesetzte Konstanz über die gesamte Spieldauer vermissen. 

 

Trainer Tobias Hedtkamp resümiert: "Wir wussten, dass Voerde ein unangenehmer und physischer Gegner sein wird und haben über Teilstrecken das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Daher bin ich natürlich glücklich über den Heimsieg. Jedoch erwarte ich von den Jungs, dass wir unsere Stärken zukünftig nicht nur über eine Halbzeit ausspielen. Wir müssen wieder dahin kommen, die Intensität über vier Viertel hochzuhalten. Nächste Woche geht es gegen die Jungs des TSV Hagen und da werden wir uns solche  Leistungsschwankungen nicht erlauben können." 

 

Für den TuS spielten: Fuhrmann (15), Reuter (3), L. Kühnelt (2), Köppen (11), Beutgen, Bleck, Stern (12), Dittmann (14), T. Gensler (2), S. Gensler (2), Schneider, Neuhaus (7)

Final Score 3

Vier Köppen-Dreier im Schlussviertel bringen TuS auf die Siegerstraße

SV Haspe 2 - TuS Breckerfeld 57:73

 

Zweiter Sieg in Folge für den TuS Breckerfeld! Die Oberliga Basketballer setzten sich in einem lange Zeit zähen Auswärtsspiel in Haspe letztlich verdient mit 73:57 durch. Doch dieser Sieg sollte ein hartes Stück Arbeit sein. Der TuS konnte mit Ausnahme der Langzeitverletzten Patrick Hörath und Gerrit Kühnelt dieses Mal kadertechnisch aus den Vollen schöpfen.

 

Das erste Viertel zeigte einen offensiv stark agierenden TuS, bei dem insbesondere Kevin Stern den Haspern immer wieder Probleme bereitete. Mit 23:12 entschieden die Breckerfelder die ersten zehn Minuten für sich - doch schon da war klar, dass dieser Nachmittag eine zähere Angelegenheit sein sollte. Immer wieder fehlte beim TuS die letzte Konzentration. Pässe fanden kaum den Mitspieler, Rebounds wurden an beiden Enden des Feldes zu leicht hergeschenkt. Da jedoch auch die Gastgeber aus Haspe einen ihrer schlechteren Tage erwischten, wird das zweite Viertel wohl eines der harmlosesten der gesamten Saison gewesen sein. 11:9 gewannen die Hasper diesen Durchgang für sich. 

 

Der TuS sammelte sich in der Halbzeitpause und nahm sich vor, im zweiten Durchgang wieder mehr Power, Konzentration und Seriosität an den Tag zu legen. Doch auch das dritte Viertel sollte schwierig werden. Wieder zeigte sich der TuS unkonzentriert, spielte immer wieder Fehlpässe und ließ den Gegner so völlig unnötigerweise ins Spiel zurückkommen. Denn die Hasper fanden in Viertel 3 nun doch ihre Wege zum Korb. Punkt für Punkt holten die Gastgeber auf, gewannen das dritte Viertel deutlich mit 21:11 und gingen mit einer knappen Führung in den Schlussdurchgang. 

 

Zeit aufzuwachen - und genau das tat der TuS. Und wie! Offensiv griffen die Spielmechanismen endlich ineinander. War es zunächst wieder Kevin Stern, der mit seinen Drives zum Korb einen halbwegs komfortablen Vorsprung für den TuS herausspielte, schlug dann die Stunde von Fabian Köppen. Der Routinier erwies sich wie zu besten Zeiten als wichtigster Schütze des TuS, traf alleine im Schlussviertel vier Dreier (bei vier Versuchen!). Der TuS erzielte im letzten Viertel ganze 30 Punkte und ließ nur 13 zu, sodass die Hasper Siegeschancen relativ schnell und deutlich im Keim erstickt wurden. Am Ende stand damit ein deutlicher, aber dennoch schmeichelhafter Auswärtssieg zu Buche. 

 

"Wir haben heute zwei völlig gegensätzliche Gesichter gezeigt. Die Viertel 2 und 3 waren die wohl unkonzentriertesten 20 Minuten, die ich seit langer Zeit gesehen habe. Die Hasper haben unsere offensive Kreativität zwar immer wieder erfolgreich gestört, am Ende standen wir uns aber vor allem selbst im Weg. Umso wichtiger, dass wir im entscheidenden letzten Viertel dann unser wahres Offensivpotenzial gezeigt haben. Dass wir diese "dreckigen" Spiele auch auswärts inzwischen für uns entscheiden, zeigt mir, wie wir als Team gewachsen sind. Dennoch können wir mit dieser Leistung nicht zufrieden sein. Im nächsten Heimspiel, dem Derby gegen Voerde am 21.10., brauchen wir definitiv mehr als nur anderthalb starke Viertel", so Trainer Tobias Hedtkamp. 

 

Für den TuS spielten: Fuhrmann (12, 1 Dreier), Reuter (2), L. Kühnelt (3), Köppen (15, 5 Dreier), Beutgen (6), Bleck (2), Stern (18, 1 Dreier), Dittmann (6), T. Gensler, S. Gensler (6), Schneider (3, 1 Dreier), Neuhaus

Final Score 2

Sieg im ersten Heimspiel der Saison

TuS Breckerfeld - AstroStars Bochum II  76:58 

 

In einem sehr physischen Spiel gegen die Zweitvertretung der Bochumer AstroStars konnten die Breckerfelder ihren ersten Sieg in der Saison feiern. Das Spiel startete für die Gastgeber zwar sehr gut in der Offense, jedoch ließ man die Bochumer auch immer wieder zu einfachen Abschlüssen und freien Würfen kommen, wodurch sich in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel abzeichnete. Im zweiten Viertel sorgten einige Ballverluste zusätzlich dafür, dass man bis kurz vor der Halbzeitpause einem Rückstand hinterher lief. Mit etwas Glück ging es 37:37 in die Pause. 

 

Coach Tobias Hedtkamp fand in seiner Halbzeitansprache offensichtlich die richten Worte zu den Veränderungen, vor allem in der Defense. So zeigte sein Team ein weitaus engagierteres Bild in der Verteidigung. Aggressivere 1 gegen 1 Defense und besseres Rebound-Verhalten sorgten im dritten Viertel bereits für eine zehn Punkte Führung. 


Insgesamt ließen die Breckerfelder nur noch 21 Punkte der Gäste in Halbzeit 2 zu, was für die gute funktionierende Defense spricht. Offensiv konnten währenddessen gute Akzente vor allem über die Center Dittmann/Gensler/Beutgen sowie von Point Guard Kevin Stern gesetzt werden, sodass man insgesamt in der zweiten Hälfte 39 Punkte erzielte. 

 

Felix Fuhrmann, der am Ende nach dem ersten Heimsieg standesgemäß die „Humba“ anstimmte, freute sich über den ersten Saisonsieg in seinem ersten Heimspiel für den TuS: „Insgesamt können wir mit dem Spiel zufrieden sein. Wir haben zwar nicht so ins Spiel gestartet, wie wir es uns vorgenommen hatten, aber gerade in der zweiten Halbzeit konnten wir unsere defensive Stärke zeigen. Einen Heimsieg mit so einer tollen Kulisse zu feiern, macht als Heimauftakt natürlich besonders Spaß!“

 

Für den TuS spielten: Reuter (7 Punkte), Fuhrmann (5), L. Kühnelt, Beutgen (6), Bleck (5), Stern (14), Dittmann (20), T. Gensler (13), Schneider, Neuhaus (1), Köppen (5)

Final Score 1

Dezimierter TuS unterliegt Barop zum Saisonstart

TVE Dortmund-Barop - TuS Breckerfeld  82:62 (40:33)

 

Endlich wieder Basketball! Das Team vom TuS Breckerfeld hat lange gewartet, nun war es endlich wieder soweit: Die neue Saison startet und die Mannschaft von Headcoach Tobias Hedtkamp möchte am Stimmungsmärchen der vergangenen Saison anknüpfen. Zum Start in die neue Spielzeit wartete jedoch eines der schwierigsten Auswärtsspiele der Saison: beim Ligafavoriten in Dortmund-Barop. Das alleine wäre Aufgabe genug gewesen, der TuS musste jedoch zudem zahlreiche Ausfälle verkraften. Mit Kapitän Max Dittmann und Aufbauspieler Kevin Stern fehlten die beiden Top-Scorer urlaubsbedingt, zudem mussten Kilian Neuhaus (verletzt), Florian Reuter (krank) sowie die langzeitverletzten Patrick Hörath und Gerrit Kühnelt passen. Der TuS konnte deshalb nur mit acht Spielern nach Dortmund reisen. 

 

Mit dabei war jedoch Neuzugang Felix Fuhrmann, der von Beginn an die Fäden im Breckerfelder Spiel zog. Immer wieder setzte "Fiffi" seine Mitspieler gut in Szene. Probleme bereiteten dem TuS jedoch die starken Dortmunder Distanzschützen. Fünf gegnerische Dreier fanden alleine im ersten Viertel ihren Weg in den Korb, sodass Barop schnell mit 25:15 in Führung lag. Erst im zweiten Viertel konnte sich der TuS auch defensiv besser auf die Heimmannschaft einstellen, zog offensiv immer wieder gut zum Korb - und kämpfte sich so Schritt für Schritt heran. Angeführt von Point Guard Fuhrmann war es insbesondere Center Simon Gensler, der eine starke Partie zeigte und die Dortmunder vor Probleme stellte. Der Kampfgeist war da - und so konnte man das Spiel sogar Mitte des zweiten Viertels wieder ausgleichen (29:29). TVE-Topscorer Jonathan Loock sorgte mit fünf Punkten in der letzten Minute vor der Halbzeit jedoch dafür, dass die Gastgeber mit einem 40:33 Vorsprung in die Pause gingen.

 

Die kleine Rotation, die Coach Hedtkamp zur Verfügung hatte, hinterließ ihre Spuren. Die Kraft verließ den TuS spätestens im zweiten Durchgang. So ging es direkt nach Wiederbeginn mit vier schnellen Dreiern des TVE weiter, sodass sich die Dortmunder mit einer 18-Punkte-Führung loseisen konnten. Der TVE hielt das Tempo gegen Breckerfelds Zone hoch und verteidigte sehr stark. Hevorzuheben ist, dass sich der TuS zu keinem Zeitpunkt aufgab, immer wieder alles versuchte. Doch am Ende fehlten nicht nur die letzten Prozentpunkte an Kraft und Energie, sondern vor allen auch das nötige Glück in der Offensive. Zu wenig Scoring-Power, um den Dortmundern an diesem Tag gefährlich zu werden. 

 

"Für mich ein wichtiges Zeichen, dass wir uns als Team nicht aufgegeben haben. Wir hatten einen sehr starken Gegner und waren selbst personell erheblich eingeschränkt. Aufgrund des gezeigten Kampfgeists ziehe ich trotz Niederlage ein positives Fazit. Wir müssen an unserer Offensive und den Freiwürfen arbeiten. Ich bin mir sicher, dass wir beim Heimspielauftakt am kommenden Samstag auch offensiv deutlich gefährlicher sein werden", so Coach Tobias Hedtkamp. 

 

Am Samstag empfängt der TuS zu Hause die Zweitvertretung der Bochumer AstroStars - dann wohl auch mit den Top-Scorern Dittmann und Stern.

 

Für den TuS spielten: Fuhrmann (21 Pkt.) L. Kühnelt (8), Köppen (5), Beutgen (4), Bleck (6), T. Gensler (8), S. Gensler (6), Schneider (4)

 
 
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