Corona der zweite Lockdown

 

Warum wieder Sport verbieten?

Holger Dahl vom Westdeutschen Rundfunk hat die Situation gestern in einem Kommentar im WDR ziemlich gut auf den Punkt gebracht:
"Ich kann mir die Entscheidung nur so erklären, dass Menschen über einen Bereich urteilen, den sie nicht wirklich verstehen..... Am Ende reden wir über eine Anordnung, die ohne Not Unverständnis hervorruft, wo es in der Gesamtgesellschaft doch eher eine Breite Basis für Verständnis geben sollte. Für unsere politischen Entscheidungsträger hat der Breiten- und Vereinssport ganz offenbar keine Lobby. Getroffen werden die Falschen und das ist sehr schade" (Der ganze Kommentar findet sich hier)

Sicher, andere sehen das anders. Und auch das lesenswerte Positionspapier  der kassenärztlichen Bundesvereinigung von gestern muss man nicht für richtig halten. Aber es zeigt denkbare Alternativen auf. Alternativen, die es sicher auch gegeben hätte, bevor man den Sport wieder komplett unmöglich macht.

Denn überall in Deutschland haben in den vergangenen Monaten seit der Wiederaufnahme des Sports tausende von Sportvereinen mit Hygienekonzepten und entsprechenden Anpassungen verantwortungsvoll und angemessen auf die Krise reagiert.

Und es ist so, wie es in einer Stellungnahme des Landessportbundes Baden-Württemberg von gestern zu lesen ist: "Grundsätzlich ist festzuhalten, dass der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle steht. Dennoch müssen wir konstatieren, dass der Sport in BW zur Gesundheit und Gesunderhaltung - auch in der Coronazeit - beiträgt...Das verantwortungsvolle Handeln der Fachverbände und der Sportvereine in den letzten Monaten hat gezeigt, dass mit ausgearbeiteten Schutz- und Hygienekonzepten der Sport im Land kein Infektionsherd" ist.

Das aber hat niemand gesehen oder keiner als Wesentlich erachtet. Und da kommen wir wieder zu Holger Dahl: Breiten- und Freizeitsport haben  keine Lobby. Baumärkte schon.....

 
 
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