TUS-Aktuelles

 
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Corona-Update März

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,


am kommenden Montag, 8. März, tritt erneut eine Aktualisierung der Corona-Schutzverordnung in Kraft, die soeben veröffentlicht wurde, siehe https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-03-05_coronaschvo_ab_08.03.2021_lesefassung.pdf


Sie basiert auf den Beschlüssen der Bund-Länder Runde vom 3. März. Im Folgenden erläutern wir für Sie die neuen Regeln. Diese Information ist mit der Staatskanzlei NRW abgestimmt.

§9 der CorSchVO verbietet einleitend weiterhin landesweit einheitlich den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen. Es gelten jedoch folgende Ausnahmen:

Alle ungedeckten öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen können weiterhin geöffnet werden. Auf diesen Sportanlagen und im öffentlichen Raum können folgende Personenkonstellationen Sport betreiben:

 

A: Einzelsportler, Sport zu zweit, Sport in Familien

  • Personen allein
  • Zwei Personen zusammen (auch ohne Abstand)
  • Beliebig viele Personen aus einem Hausstand (auch ohne Abstand)
  • Maximal 5 Personen aus zwei verschiedenen Hausständen (auch ohne Abstand)

 

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining)

 

B: Sport für Kinder in Gruppen

Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

 

Zwischen den unter A und B genannten Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

 

Verantwortung für die die Regeleinhaltung

Für vereinseigene Anlagen liegt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Nutzung beim Verein, bei kommunalen Anlagen bei der zuständigen Kommune. Eine Öffnung von Toilettenanlagen unter Beachtung der Hygienevorschriften ist möglich.

 

Training von Kadersportlern

Die Regeln für den Profisport und das Training von Kadersportlern gemäß § 9 (3) ff. der CorSchVO bleiben mit folgender Ausnahme unverändert: Das Training offiziell gelisteter Sportlerinnen und Sportler an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren wird gegenüber der bisherigen Verordnung klarstellend auf die Altersklassen U19, U17 und U15 beschränkt.

 

Zu den in der CorSchVO angekündigten weiteren möglichen Schritten ab dem 22. März informieren wir Sie baldmöglichst.

 

Weitere Infos auch unter:

https://www.vibss.de/vereinsmanagement/corona-informationen/haeufig-gestellte-fragen-faq-unserer-sportvereine/regeln-ab-dem-25012021

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/corona-lockdown-regeln-nrw-100.html


 
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Vereinsrecht - Thema: Mitgliedsbeiträge

Liebe Vereinsmitglieder,


an dieser Tatsache können wir leider nicht rütteln: Im Rahmen der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen sind bekanntlich sämtliche Sportangebote zunächst eingestellt worden, auch in unserem Verein ruht somit der komplette Sport-, Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetrieb!

Ob es darüber hinaus zu einer Verlängerung dieser notwendigen Zwangspause kommt, bleibt abzuwarten. Gleichzeitig können wir Ihnen aber versprechen, dass es nach Aufhebung dieser schmerzlichen Maßnahme in Ihrem Verein wieder mit frischem Schwung und höchster Motivation ganz schnell zurück auf die Spielfelder, Trainingshallen oder Freiluftanlagen geht. Denn unsere gemeinsame Freude an regelmäßiger und qualifiziert begleiteter Bewegung wird sich auch von Corona nicht aufhalten lassen…  

Bis dahin müssen wir uns alle in Geduld üben, wobei wir vor allem darauf hoffen, dass Sie in einer solchen Ausnahmesituation uns die Treue halten und trotzdem als überzeugte Mitglieder unserem Verein erhalten bleiben. Auch wenn wir Ihnen aus den geschilderten Gründen einige Wochen lang keine Kursteilnahme ermöglichen und keinen Sportraum zur Verfügung stellen können, sollten wir als solidarische Gemeinschaft diese schwierige Phase überstehen  - das kann aber nur funktionieren, wenn wir dank Ihrer unverändert fließenden Beiträge die verschiedenen ganzjährig laufenden Kosten (von Personal bis Versicherungen) decken können.

Kurzum: Sie haben sich nicht ohne Grund - teilweise erst seit einigen Monaten, teilweise schon seit Jahrzehnten - unseren Verein als Ihre sportliche Heimat ausgewählt. Lassen Sie uns in diesen Tagen besonders stark an einem Strang ziehen und dieser Krise trotzen. Mit der Fortdauer Ihrer Mitgliedschaft setzen Sie das richtige Zeichen, diesen wichtigen Vertrauensvorschuss werden wir als Vereinsverantwortliche garantiert zurückzahlen.


Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand

 
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Aussetzung des Sonderbeitrages im Gesundheitssport an Dr. Wolff Geräten!

Liebe Teilnehmer des Gesundheitstrainings an Dr. Wolff Geräten,


der TuS Breckerfeld verzichtet auf einen Einzug des Sonderbeitrages für das Training an Dr. Wolff Geräten. Dies gilt erstmal nur für das 1. Halbjahr 2021. Durch die coronabedingten Schließungen der Sportanlagen  -  im Jahr 2020 und 2021 und des ruhenden Sportbetriebes  - kann leider keine Gegenleistung erfolgen. Der automatische Sepa-Lastschrifteinzug ist deshalb ausgesetzt. Somit wollen wir eine aufwändige Rückerstattung der bereits in 2020 geleisteten Sonderbeiträge  - für den Zeitraum von 6 Monaten - vermeiden.


Der Einzug der Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2021 bleibt davon unberührt.


Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand & die Abteilung Gesundheitssport
 
Schmuntz

Trauer um Heinz-Werner Schmunz

Der ehemalige Trainer unserer 1. Herrenmannschaft Heinz Werner Schmunz ist völlig unerwartet im Alter von nur 68 Jahren von uns gegangen.

 

Sportlich und für die Region unvergessen ist sicherlich die 1974 überraschend mit dem SSV Hagen errungene deutsche Meisterschaft mit ihm als Spieler. Beim TuS Breckerfeld wurde Heinz-Werner ab der Saison 1982/83 als Spielertrainer aktiv. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Lothar Dahlbüdding gelang direkt in seinem ersten Jahr als Verantwortlicher der Aufstieg in die Regionalliga – damals die höchste Spielklasse im WBV und somit dritthöchste Spielklasse in Deutschland. Weitere vier Saisons agierte und engagierte sich Heinz-Werner als Coach und Spieler. Es gelang ihm viele Breckerfelder Jugendspieler in die erste Seniorenmannschaft zu integrieren und somit das Fundament für eine erfolgreiche Zeit in der Regionalliga zu legen.

 

Nach seiner Zeit als Coach in Breckerfeld widmete er sich Anfang der 2000er insbesondere der Inklusion im Sport. Er verstand es, behinderte und nicht behinderte Sportler zu einer Mannschaft zusammen zu führen und gemeinsam Erfolge zu feiern. Seit 2006 unterstützte Heinz Werner den nationalen Koordinator für „seine Sportart Basketball“ bei der Organisation von Basketballwettbewerbe bei Nationalen Spielen, sowie Koordinator bei Special Olympics NRW.

 

Mit Heinz-Werner Schmunz verliert der Basketball in der Region aber auch in Breckerfeld einen Freund, eine treibende Kraft, einen Mentor und Unterstützer.

 

 
Kein Rehasport bis zum 1012021
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Schließung des Sportzentrums und der Kleinschwimmhalle!!!


Auf Grund der aktuellen Entwicklungen ist die Kleinschwimmhalle ab Donnerstag, den 29.10.2020, geschlossen. Der Sport und Bäderbetrieb ist damit "ab sofort" und bis auf Weiteres eingestellt.


Das Sportzentrum mit seinen Einrichtungen (Turnhalle, Spiel-und Sporthalle, TUS-Gymnastikraum, Fitnessraum etc.) ist für den Vereinsbetrieb ab dem 31.10.2020 geschlossen.


Die Sport- und Kursangebote am Freitag, den 30.10.2020, können unter strikter Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen noch durchgeführt werden.


Passt auf und bleibt gesund!
 
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Digitales Buchungssystem für ausgewälte Kurse!!

Hallo zusammen,


aufgrund der steigenden Infektionszahlen haben wir kurzfristig etwas umgeplant. Da wir nicht abschätzen können, ob der Betrieb im Verein/Freizeitsport in der nächsten Zeit eingestellt wird oder sonstigen anderen Auflagen unterliegt, werden wir im Moment in den Bereichen Shadowboxen, Jumping Fitness und Kleinkinderturnen keine Kursformate anbieten sondern nur noch Einzeltermine.

Ihr müsst euch über ein Buchungssystem jede Woche, in der ihr trainieren möchtet, für den Einzeltermin anmelden und diesen dann vor Ort bar bezahlen.

Eine Übersicht zu den Gebüren erhaltet ihr in der Buchungsübersicht.


Das hat auch den Vorteil, dass Personen, die sich vom Kursformat bereits zurückgezogen haben, jede Woche schauen können, wieviele Leute für einen Termin angemeldet sind und bei geringer Teilnehmerzahl spontan entscheiden können, doch noch an dem Tag mitzusporteln.

Generell gelten weiterhin alle Hygieneregeln!
Wer sich angemeldet hat und dann doch nicht kommen kann, sollte sich auch selbstständig wieder abmelden. Das ist in dieser App möglich!
Wenn mal ein Termin ausfallen muss, erhalten die jeweils angemeldeten Teilnehmer eine automatische E-Mailbenachrichtigung!

Da wir über das Buchungssystem für jeden Termin eine einzelne Teilnehmerliste erzeugen können, ist das Ausfüllen jeglicher Listen nun erstmal hinfällig.
Dafür müsst ihr die Daten (DSGVO-konform) im Vorfeld bei der Anmeldung einmal eingeben.

Bleibt gesund.

Meldet euch an!

https://widgets.yolawo.de/w/5f9575ac04e40974ede0a067

Wir freuen uns auf euch.
 
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Stellungnahme des DOSB und der Landessportbünde zur Lage des Sports in der Corona-Krise

(DOSB-PRESSE) Die Konferenz der 16 Landessportbünde hat sich in ihrer digitalen Herbst-
tagung am 25. September 2020 in München gemeinsam mit Präsidium und Vorstand des
Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) intensiv mit den Auswirkungen der Corona-
Pandemie beschäftigt.
Der Sport in Deutschland mit seinen 90.000 Vereinen erlebt in der anhaltenden, globalen
Corona-Pandemie die größte gesellschaftspolitische und ökonomische Herausforderung seit
1945. Die Pandemie hat viele Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft und damit auch
im Sport in Deutschland ins Wanken gebracht und stellt abhängig von der Dauer der Krise in
vielen Bereichen sogar die Zukunftsfähigkeit des organisierten Sports in Frage.
Der DOSB und die Landessportbünde sehen mit großer Sorge die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Wir appellieren an alle unsere Mitglieder, Vereine und Verbände, die in unserer Verantwortung liegenden Abstands- und Hygieneregeln weiterhin konsequent einzuhalten. Die von unseren Vereinen und Verbänden erarbeiteten Hygienekonzepte sind beispielgebend und ihre Umsetzung ein wichtiges Signal, über den Sport hinaus alles zu tun, um die Pandemie einzudämmen und die Gesundheit aller zu schützen.

Sportvereine – Motoren für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Gesundheit
Der Wert des Sports für unsere Gesellschaft bemisst sich ganz besonders auch in der Bereitstellung von einmaligen Gemeinschaftserlebnissen. Dies gilt sowohl für den Spitzen- wie auch für den Breitensport. Denn Gemeinschaft bedeutet in den rund 90.000 Sportvereinen in Deutschland insbesondere den intensiven persönlichen Austausch unter Menschen. Dieses unmittelbare Erleben von Nähe war unter Pandemiebedingungen zunächst eine Zeit lang vollständig untersagt und gelingt inzwischen sukzessive wieder, jedoch auf Grund der gebotenen Distanz nur mit deutlichen Abstrichen. Auch für viele weitere wertvolle gesellschaftliche Leistungen des Sports wie Integration, Inklusion, Sport für Ältere, Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Gesundheit, gelebte Demokratie etc. bleibt im Krisenmodus nur wenig Raum. Von einem vollumfänglichen Angebot des gemeinnützigen Sports an die Gesellschaft sind wir aktuell leider
noch weit entfernt. Insbesondere bereitet die Mitgliederentwicklung in allen Altersklassen Sorge, vorrangig im Kinder- und Jugendsport. Besonders der Wegfall oder die vorübergehende Aussetzung des Wettkampfgeschehens, sowie derzeit häufig weiter eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten sind hier von Bedeutung.
Die Corona-Pandemie bringt aber auch die einmaligen Stärken der großartigen Solidargemeinschaft von Sportdeutschland hervor. Insbesondere kleine Vereine sind in den letzten Monaten aufgrund ihrer ehrenamtlichen Strukturen relativ robust durch die Krise gegangen. Unsere Sportvereine haben seit März 2020 vielfach Verantwortung übernommen. Sie haben Einschränkungen, Sportverbote und Corona-Verordnungen verantwortungsbewusst und vorbildlich umgesetzt, Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen organisiert, digitale Bewegungsangebote für ihre Mitglieder während des Lockdowns ausgebaut und nach dessen Beendigung professionelle Hygienekonzepte zum Wiedereinstieg in den Sportbetrieb entwickelt. Damit sind nun auch wieder die so wichtigen Gemeinschaftserlebnisse im Vereinssport möglich. Sie sind unabdingbar für die Funktion der Sportvereine als Impulsgeber und Motor für Gesundheit, Leistungsförderung, Bildung, Integration und Inklusion.
Viele Aktivitäten sind vorübergehend digitalisiert worden und für die Umsetzung vor Ort gibt es unzählige kreative Lösungen und ein enormes Engagement der Verantwortungsträger*innen, ohne jeweils sofort nach öffentlicher Hilfe zu rufen. Vielen Mitgliedern in Sportvereinen ist durch das vorübergehende Verbot die Bedeutung des Sports in der Gemeinschaft und der Stellenwert für das eigene Leben noch präsenter geworden. Ohne Sport und Bewegung im Verein fehlt vielen Menschen ein großes Stück Lebensqualität.
Bei der Diskussion über Corona-bedingte Einschränkungen des Sportbetriebs werden zu häufig die gesundheitsfördernden Wirkungen der Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote der Vereine übersehen. Eine gute allgemeine körperliche Fitness und die positiven psychosozialen Wirkungen von Sport in der Vereinsgemeinschaft stärken das Immunsystem. Sie können damit erstens gegen Infektionen vorbeugen und zweitens zu leichteren Verläufen von Infektionen beitragen. Damit leisten sie auch einen wertvollen Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems und damit den Kosten für die Gesellschaft.

Sportvereine benötigen trotz Ehrenamtlichkeit besondere öffentliche Unterstützung
Sportvereine haben sich in der Coronapandemie als anpassungsfähige und robuste Organisationen erwiesen und damit erneut entsprechende wissenschaftliche Befunde der letzten Jahre bestätigt. Das gilt besonders für die zahlreichen kleinen Vereine. Sie sind überwiegend ehrenamtlich getragen, bauen auf das Solidaritäts- und Mitgliedschaftsprinzip und nicht auf schnelllebige Kundenbeziehungen. Allerdings bleiben die unterjährigen Mitgliedereintritte zum Ausgleich der üblichen Fluktuation derzeit aus. Die sich andeutenden Mitgliederrückgänge (Schätzungen schwanken zwischen 5 und 15 Prozent) werden die finanzielle Basis des Vereinssports und die Finanzierung der Sportbünde und –verbände schwächen. Wir sind überzeugt, dass die meisten Sportvereine diese Entwicklung mittelfristig kompensieren werden. Aber in der aktuellen Situation benötigen sie unabdingbar zusätzliche öffentliche Unterstützung, mittelfristig insbesondere zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit, längerfristig zur Mitgliederbindung und -gewinnung. Denn sie sind mit Einnahmenausfällen konfrontiert und Vereine können aufgrund der bislang gesetzlich eingeschränkten Möglichkeit zur Rücklagenbildung nur in geringem Umfang auf Rücklagen zurückgreifen, um die Krise zu bewältigen. Die öffentlichen Hilfen dürfen nicht erst nach vollständiger
Auflösung der freien und zweckgebundenen Rücklagen fließen und müssen unbürokratischer gestaltet werden, um das Ehrenamt nicht zusätzlich zu belasten. Zudem bedarf es in den nächsten Jahren finanzieller Hilfen, um gezielt Programme zur Mitgliederbindung und -gewinnung zu initiieren.

Mittelgroße und große Vereine stärker betroffen
Professioneller und semiprofessioneller Sport leiden besonders
Wirtschaftlich besonders hart trifft die Coronapandemie zum einen Vereine mit eigenen Sportanlagen, bezahltem Personal und umfangreichen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, da diese ihre Fixkosten nur bedingt reduzieren können. Das gilt auch für Vereine im semiprofessionellen und professionellen Wettkampfsport. Mit Ausnahme der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind diese wirtschaftlich in hohem Maße von Ticketverkäufen abhängig. Das wird durch die bislang beschlossenen „Coronahilfen Profisport“ des Bundes noch nicht ausreichend berücksichtigt. Hier braucht es eine passgenaue Abstimmung zwischen Bundeshilfen und Hilfen auf Länderebene. Zudem ist eine deutlich unbürokratischere Umsetzung als bislang vorgesehen notwendig. Darüber hinaus sind auch große Vereine mit überwiegend breitensportlichen Angeboten stark betroffen, da sie ein umfangreiches Leistungsportfolio sowie spezielle Anlagen wie zum Beispiel Fitness-Studios vorhalten. Für diese Vereine, die wichtige Innovationstreiber der Sportentwicklung sind, gibt es bislang kaum passgenaue Hilfen, um z.B. ihre Verluste im Bereich präventiver und rehabilitativer Sportangebote abzudecken.

Wirtschaftliche Schäden drohen
Immense Folgen drohen im wirtschaftlichen Bereich der Vereine über alle Ebenen. Gewohnte Einnahmen fallen in vielfältiger Form weg: Ohne Sommerfeste, Wettkämpfe mit Zuschauer*innen, Leistungen für Sponsoren, Kursangebote usw. und die damit verbundenen Einnahmen sind viele Angebote der Vereine und Verbände schon jetzt erkennbar schwerlich aufrecht zu erhalten. Mittelfristig sind wichtige Strukturen in ihrer Existenz bedroht und damit ist die weltweit hoch anerkannte Vielfalt der Vereinslandschaft in Deutschland akut gefährdet. Was über Jahrzehnte aufgebaut worden ist, droht in Teilbereichen in relativ kurzer Zeit dem Virus zum Opfer zu fallen. Ob und wie lange die Vereinsmitglieder diese deutlichen Einschränkungen über einen längeren Zeitraum in Kauf nehmen, wird sich bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen Ende des Jahres 2020 und in den Folgejahren zeigen. Dies gilt neben den Mitgliedern in noch stärkerem Maße für die Ehrenamtlichen, von denen viele seit Wochen und Monaten im Ausnahmezustand für ihre Vereine unterwegs sind. Sie kämpfen an der Basis um das Überleben ihres Vereins, versuchen die zahlreichen Aktivitäten unter Einhaltung der besonderen Pandemie-Bedingungen zu ermöglichen und sind in der Flut von Genehmigungen, Verordnungen sowie der damit verbundenen Antragsbürokratie gefangen. Jetzt gilt es das Ehrenamt zu stärken, um Frustrationen entgegenzuwirken.
Kommunale Sportanlagen müssen wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen Qualitative Schäden im Bereich der Sportentwicklung in Deutschland werden durch die Pandemie-Folgen über die Mitgliederentwicklung und das Ehrenamt hinaus u. a. auch in den Bereichen Sportstätteninfrastruktur, Nachwuchsgewinnung und Leistungssport sichtbar. Sporthallen stehen vielerorts leer auf Grund fehlender Hygienekonzepte, mangelnder Belüftungsmöglichkeiten bzw. einer komplizierten Umsetzung der Coronaverordnungen. Schulsporthallen werden als „Ausweichräume“ für schulische und andere z.B. kommunalpolitische Sitzungen und Aktivitäten zweckentfremdet und stehen daher nicht für Bewegungsangebote zur Verfügung. Diese Praxis sollte eine eng begrenzte Ausnahme bleiben. In der Krise treten zudem die Folgen des jahrzehntealten Sanierungsstaus bei den Sportstätten umso schmerzlicher zu Tage. Wichtigster Partner der Sportvereine sind die Kommunen als Deutschlands größter Sportstätteneigentümer. Viele Kommunen haben den Vereinen vor Ort unbürokratisch beim Wiedereinstieg geholfen. Wir appellieren an die Gemeinden, Städte und Landkreise, hier einheitliche und nachvollziehbare
Bewertungsmaßstäbe zu vereinbaren und wo immer möglich, Sportstätten zeitnah wieder uneingeschränkt für den Schulsport und den Vereinssport zur Verfügung zu stellen.

Bundeseinheitlichen Wettkampfbetrieb ermöglichen
Ein bundesweit einheitlich geöffneter Wettkampfbetrieb von der lokalen bis zur Bundesebene ist für den Vereinssport unerlässlich. Er hat für die Motivation an der lokalen Vereinsbasis gleichermaßen Bedeutung wie für die bundesweiten oder teilweise auch länderübergreifenden Ligen und ist Basis für die durchgängige Leistungssportförderung von der Talentsuche bis zur internationalen Spitze. Es ist deswegen besonders wichtig, dass der aktuell bestehende Flickenteppich von Schutzverordnungen der Länder in eine einheitliche Linie überführt bzw. harmonisiert wird. Wir wissen, dass anlassbezogen lokale/regionale Sperrungen möglich sein müssen. Hierzu werden wir partnerschaftlich Lösungen durch Verlegung von Wettkampf- und Spielansetzungen finden. Gleichwohl gibt es keinen Grund für grundsätzlich unterschiedliche Vorschriften für den Wettkampfsport in den Bundesländern.

Der organisierte Sport muss gestärkt werden
Um die Chancen des Sports in Zeiten der Pandemie und für die Zeit danach zu stärken und die wachsenden Risiken einzudämmen, fordern die Konferenz der Landessportbünde und der DOSB daher die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene auf, die wertvollen Leistungen des Sports für unsere Gesellschaft durch die genannten Maßnahmen noch besser zu schützen und damit nachhaltig zu sichern. Setzen Sie auf die wertvollen Fähigkeiten des Sports, sich selbst zu organisieren und sich diszipliniert an die Regeln zu halten, um die Fähigkeiten zur Selbsthilfe zu stärken!

Anmerkung:
Diese Erklärung wurde von der Konferenz ausgehend von den Landessportbünden und dem
DOSB unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in der Zwischenzeit erstellt.

 
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Der TuS Breckerfeld informiert: Neue Beitragssätze zum 1. Januar 2021

Beitragserhöhung TuS Breckerfeld


Liebe Vereinsmitglieder,


nachdem wir drei Jahre lang unsere Mitgliedsbeiträge stabil halten konnten, haben wir zum 1.9. dieses Jahres eine Beitragserhöhung vorgenommen.

Diese Beitragserhöhung folgt, trotz auch für den TuS stetig steigenden Kostenallerdings weniger dem klassischen Muster „steigende Kosten = steigende Beiträge“. Vielmehr wollen wir uns damit Spielräume verschaffen, um unsere Vereinsangebote noch attraktiver und vielfältiger gestalten zu können.

Mit der Aufnahme des Reha-Sports in unser Programm und die Verlagerung von zusätzlichen Kursen in das Martin-Luther-Haus haben wir diesbezüglich bereits am Ende des vergangenen Jahres die ersten Schritte unternommen.

Diese kommen der TuS-Gemeinschaft zugute, bleiben aber auch nicht ohne zusätzliche Kosten für den Verein. So müssen wir beispielsweise um Reha-Sport anbieten zu können, Mitglied im entsprechenden Sportfachverband werden, entsprechende Qualifikationsnachweise für unsere Trainer/-innen erbringen und auf der Verwaltungsseite die Abrechnungsvorgaben einhalten.

Der Einzug ins Martin-Luther-Haus hat uns bisher nicht nur Raum gebracht, sondern zunächst einmal auch die Notwendigkeit mit sich gebracht, Sportgeräte und -materialen doppelt anzuschaffen, um diese dort auch vor Ort greifbar zu haben.

Wir haben hier also bereits in die Zukunft investiert und wollen dies auch weiterhin tun, um die TuS-Angebote attraktiv zuhalten und mit neuen Kursen hoffentlich noch weitere Menschen für die TuS-Gemeinschaft gewinnen zu können.

 

Die neuen Beiträge sind:

Erwachsene Mitglieder ab dem 18.Lebensjahr      90,00€/Jahr – 50,00€/halbjährlich

Kinder/Jugendliche 0-17 Jahre                            60,00€/Jahr – 35,00€/halbjährlich

Familienmitgliedschaften                                 190,00€/Jahr – 100,00€/halbjährlich

 
Schritt für Schritt zurück TuS
Hygienekonzept TuS Breckerfeld

Hygienekonzept zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes!

Einen Klick auf das Hygienekonzept:
 

Coronavirus: Auswirkungen auf Beiträge, Kursgebühren u.ä.

Reha-Sport-Kurse: Die Krankenkassen haben Sonderregelungen entwickelt, sodass alle Teilnehmer*innen ihre Bezuschussung erhalten können, auch wenn die Präventionskurse nicht wie geplant stattfinden können. Zu diesem Theme gibt es hier weitere Informationen.

Mitgliedsbeiträge: Ihre und Eure Mitgliedsbeiträge dienen dazu, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs (Honorare, Verbandsabgaben, Versicherungen usw.) zu decken. Die knapp kalkulierten Beiträge und Ihre und Eure Vereinsmitgliedschaft sichern für den TuS Breckerfeld die langfristige Verwirklichung des Vereinszwecks. Dementsprechend gilt der Beitrag nicht als Entgelt mit der Pflicht zur Gegenleistung. Die vorübergehende Einstellung des Sportbetriebs bedingt daher weder ein Recht auf Beitragsminderung noch ein Sonderkündigungsrecht.

Kursgebühren: Anders verhält es sich mit Kursgebühren. Hier besteht für den TuS Breckerfeld die Pflicht zur Gegenleistung. Wir werden dieser, so weit es eben möglich ist, nach der Aufhebung der Sportpause nachkommen und Kurse dann ggf. länger als bis über das eigentlich geplante Ende hinaus laufen lassen. Sollte dies in Einzefällen nicht möglich sein, oder sollten dann Teilnehmer/-innen nicht mehr teilnemen können oder wollen, werden wir diese Gebühren natürlich erstatten.
 
 
 
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