Turn- und Skiklub Breckerfeld 1877 e.V.

teamgeist

und idealismus


Grußwort von Bgm Klaus Baumann

Das, was man „soziales Kapital“ einer Gesellschaft nennt, ist in Sportvereinen und -organisationen in hohem Maße vorhanden. Daher sind die Sportvereine für unsere Stadt unverzichtbar. Sie erbringen einen wesentlichen Beitrag für Gesundheit und Wohlbefinden unserer Bürger/innen und zeichnen in besonderer Weise auch für die Integration der Neubürger/innen und Migranten verantwortlich. Dies ist dem TuS Breckerfeld in vorbildlicher Form gelungen.

Der Verein steht für Breiten-, Freizeit- und Spitzensport sowie für gesundheitsorientierte und zum Teil vereinsoffene Angebote. Darüber hinaus kooperiert er seit langer Zeit mit den Breckerfelder Schulen. Diese Aktivitäten haben dazu geführt, dass dem TuS Breckerfeld im Jahr 2001 die Sportplakette des Bundespräsidenten verliehen wurde.

Sicherlich ist es zum großen Teil auch ein Verdienst des TuS, dass die Stadt vor einigen Jahren das Prädikat „sportliche Gemeinde“ erhalten hat. Dies macht den besonderen Stellenwert des Sportes bei uns deutlich.

Der TuS Breckerfeld ist mit seinen 1.931 Mitgliedern (davon 748 Jugendliche) der mitgliederstärkste Sportverein unserer Stadt. Ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer bei der Vorbereitung von Turnieren und Meisterschaften in den einzelnen Fachabteilungen wäre der Erfolg des TuS jedoch nicht denkbar. Stets sind sie bereit, neben Beruf und Familie Freizeit zu opfern. Ich bewundere hier immer wieder das Engagement in der großen TuS-Familie, sei es bei der Zubereitung von Speisen oder beim Kuchenbacken für das alljährlich stattfindende Spiel- und Sportfest, für den großen Aktionstag der Mädchen und Frauen, für die Kinderkarnevalsveranstaltung und viele andere Aktionen. Ich denke, gerade dadurch ist der TuS zu einer richtigen „Familie“ zusammengewachsen und nur dadurch kann er so erfolgreich sein. Was diese ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder auszeichnet, ist Teamgeist, Idealismus und Phantasie. Einstellungen, die heute leider nicht mehr so verbreitet sind, ohne die aber ein Verein nicht bestehen kann.

Gerade der Zustrom von Kindern und Jugendlichen in den Verein bedeutet auch, dass Eltern ihre Kinder in die Obhut des TuS geben, dem dadurch große Verantwortung den jungen Menschen gegenüber entsteht. Ich bin froh, dass es in den Jugendabteilungen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich stimmt. Mir ist bewusst, dass in unserer ländlich strukturierten Kommune Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche nicht in dem gewünschten Umfang vorhanden sind. Hier leisten die Sportangebote des TuS einen wichtigen Ausgleich. Neben den sportlichen Herausforderungen bieten sie jungen Menschen darüber hinaus auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, sich sozial zu bewähren, denn Fairplay und Achtung vor dem Gegenüber als ethische Fundamente sportlichen Handelns lassen sich auf den Alltag übertragen.

Nicht ohne Stolz möchte ich feststellen, dass gerade die aktiven Sportler der einzelnen Abteilungen –beispielhaft sei hier die Basketball- und die Schwimmabteilung genannt- mit ihren hervorragenden Leistungen erheblich dazu beitragen, das Image unserer Hansestadt Breckerfeld als sportliche Gemeinde zu prägen.

Motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Verein zu einem „funktionierenden“ Sportverein gemacht. Der kontinuierliche Mitgliederzuwachs basiert sowohl auf einer stetig aktualisierten Angebotspalette als auch auf einer ständigen Ergänzung des sportlichen Leitungsteams. Mein Dank gilt an dieser Stelle all denen, die über Jahre hinweg zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben.

Die Stadt wird den Verein -auch in Zeiten knapper Kassen- unterstützen, nicht zuletzt, um die Bedeutung der TuS-Vereinsarbeit für unser Gemeinwesen zu erhalten und zu unterstreichen.

Breckerfeld, im Januar 2013